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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Blutbild
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nadine Offline

Mooshoffan

Beiträge: 63

28.11.2009 19:44
extreme anämie Antworten

hallo,
mein wallach hat eine ganz schlimme anämie, zudem ist das hämoglobin ganz im keller und die leukozyten ebenfalls. er hat nun erstmal boxenruhe bis montag die restlichen werte da sind. er hatte trotz starker futtererhöhung immer mehr abgenommen, wollte nicht mehr laufen, ist andauernd umgefallen etc. der ta machte mir nun doch angst. er sagte mit der gabe von eisen ist es hier nicht getan, er hat ein ernsthaftes problem was genau diagnostiziert werden muss, da es keine leichte / normale anämie sei. auf die frage ob sie mein pferd wieder hinbekommen konnte er mir keine antwort geben.
ist es wirklich nun lebensgefährlich? ich meine er sieht schon sehr schlecht aus, man sieht die hüftknochen, dioe rippen etc (und er kriegt unmengen an futter) aber sind seine chancen wirklich so schlecht? vielleicht könnt ihr mir da was sagen, ich werd wohl die kommenden nächste nicht schlafen können...
lg nadine

Sandra (Nino) Offline

Mooshofgrufti

Beiträge: 224

28.11.2009 23:36
#2 RE: extreme anämie Antworten

Hallo,

ich hab dazu folgendes gefunden:

Anämie

Symptome
Eine Anämie schächt das Pferd, lässt es lust-und teilnamslos werden. Es bringt nicht mehr die gewohnte Leistung und ermüdet bereits nach kurzer Belastung. Manche anämischen Pferde bewegen sich unsicher. Trockene oder blasse, auch gelblich verfärbte Schleimhäute sind ein weiteres wichtiges Symptom. Bei manchen Tieren ist der Puls so schwach, dass man ihn kaum fühlen kann, aber schneller als bei einem gesunden Pferd. Das Herz schlägt häufiger als 30-44mal pro Minute. Außerdem geht diesen Pferden schnell die Puste aus, so dass auch ihre Atemfrequenz häufig über dem Normalwert von 10 bis 20 Atenzügen pro Minute liegt. Viele von ihnen sind unruhig, leiden unter Muskelzittern und Schweißausbrüchen, wobei die Körpertemperatur sinken kann. Bei manchen Patienten verfärbt sich der Urin oder Kot dunkel, bei anderen komt es zu Blutungen in Haut, Schleimhaut und sonstigen Organen.

Ursachen
Bei Pferden spricht man von einer Anämie, wenn in ihrem Blut der Gehalt des für den Sauerstoff-Transport zuständigen roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) um mehr als 15 Prozent unter den Normalwert sinkt. Dann wird ihr Organismus nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was fast alle Körperfunktionen beeinträchtigt und die Pferde schwächt.

Meist nimmt der Hämoglobin-Gehalt ab, weil die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sinkt, an die der Blutfarbstoff gebunden ist. Umgekehrt schließt eine gleichbleibende Erythrozyten-Zahl aber nicht zwangsläufig eine Anämie aus. Denn wenn sich der Hämoglobin-Gehalt des einzelnen Blutkörperchens verringert, kann es ebenfalls zur Sauerstoff-Unterversorgung kommen. Meist tritt Anämie als Folge einer Erkrankung oder schweren Verletzung ein. Unfälle, bei denen größere Adern oder Venen beschädigt werden, verursachen oft starkte Blutungen. Wird die Wunde nicht sofort versorgt, kann das Pferd in kürzester Zeit große Blutmengen verlieren - akute Blutungsanämie tritt ein. Diese Gefahr droht auch bei inneren Blutungen, zum Beispiel wenn beim neugeborenen Fohlen die Nabelschnur vorzeitig reißt. Auch der Tierarzt oder Tierheilpraktiker kann seinem Patienten ungewollt eine akute Blutungsanämie bescheren, wenn er ihm bei einem Aderlass acht oder mehr Liter Blut abzapft. Faustformel für die Blutentnahme: 20 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Chronische Blutungsanämien resultieren dagegen aus langsamen Blutverlusten, die sich mindestens über mehrere Tage erstrecken. Ursache ist meist eine allmähliche Durchlöcherung der Blutgefäßwände, hinter der wandernde Wurmlarven oder andere Endoparasiten, aber auch Tumore oder Magen-Darm-Geschüre stecken können. Manchmal ritzen Harnsteine die empfindliche Schleimhaut der Harnblase oder Harnröhre an. Dadurch kommt es zu Blutungen, die den Urin hellrot verfärben. Bei der Luftsackmükose zerfressen Pilze die Arteria carotis interna, eine Verzweigung der Halsschlagader, und lösen immer stärker werdendes Nasenbluten aus. Freislich sind auch Pferde, deren Gefäßwände intakt sind, nicht vor einer chronischen Blutungsanämie gefeit, wenn sie unter einer Gerinnungsstörung oder einem anderen Problem leiden, das die Blutungsneigung erhöht. Zu einer sogenannten hämolytischen Anämie kommt es, wenn die roten Blutkörperchen früher als die üblichen drei bis fünf Monate nach ihrer Entstehung zerfallen oder der Verlust nicht rechtzeitig durch eine entsprechende Neuproduktion ausgeglichen wird. Im Extremfall verkürzt sich die Lebensdauer der Erythrozyten sogar auf wenige Tage. Am häufigsten stecken Parasiten, Viren oder Bakterien hinter dem rasanten Zerfall der roten Blutkörperchen. Vor allem die Parasiten-Infektionen Babesiose, Hämosporidiose und Piroplasmose, die Virus-Erkrankungen Infektiöse Anämie sowie die bakteriellen Infektionen Leptospirose und Druse sind häufig mit einer hämolytischen Anämie gekoppelt. Bakterien können außerdem indirekt, mämlich durch ihre Stoffwechselgifte, den Erythrozytenzerfall beschleunigen. Das tun manchmal auch Medikamentenwirkstoffe wie zum Beispiel Phenotiazine, Phenazetin-, Salizylsäure- und Nitratfuran-Abkömmlinge oder Pfanzen-Inhaltsstoffe wie das in Zwiebeln, Kohl und den Blättern des roten Ahorn enthaltene N-Propyldisuflid. Eine hämolytische Anämie droht außerdem bei Phenol-, Arsen-, Kupfer-, Blei- und Quequsilbervergiftungen. Auch Pflanzengifte wie die in Bingelkraut, Hahnenfußgewächsen und diversen Kreuzblütlerarten enthaltenen Saponine und tierische Gifte, die mit Bienenstichen oder Schlangenbissen in den Pferdekörper eindringen, kommen als Auslöser in Frage. Wenn eine hämolytische Anämie nicht durch eine andere krankheit verursacht wird, löst entweder ein Defekt im Zellaufbau der roten Blutkörperchen deren vorzeitigen Zerfall aus, oder das Immunsystem des Pferdes bildet Antikörper gegen die eingenen Erythrozyten. Neben zu starkem Erythrozytenabbau kann aber auch zu geringe Erythrozytenbildung hinter der Blutarmut stecken. Meist ist ein Mangel an Eiweiß, Eisen, Vitamin B12 oder Vitamin B6, also Folsäure, daran schuld. Das sind alles Nährstoffe, die der Körper für die Bildung der roten Blutkörperchen braucht. Zu einer solchen Mangelanämie kommt es aber nur bei drastischen Defiziten, die bei der heute üblichen Fütterung unwahrscheinlich sind, oder wenn zusätzlich ein tumor, eine chronische Infektion oder eine Erkrankung der Darmschleimaut den Körper dauerhaft daran hindert, die Nährstoffe im Futter richtig zu verwerten.

Risikopatienten
Eisenmangel-Anämien drohen am ehesten jungen Pferden. Der sogenannten Icterus neonatorum, eine Sonderform der hämolytischen Anämie, betrifft ausschließlich neugeborene Fohlen. Dabei kommt das Tier gesund zur Welt, erkrankt aber schwer, nachdem es mit der Kolostrahlmilch Antikörper aufgenommen hat, die den Zerfall seiner roten Blutkörperchen beschleunigen.

Krankheitsverlauf
Eine akute Blutungsanämie ist ein Notfall. Bei einem raschen Verlust von acht oder mehr Litern Blut drohen nach kürzester Zeit akutes Kreislaufversagen und Tod. Auch eine hämolytische Anämie kann zum tod führen, wenn die roten Blutkörperchen so rasch zerfallen, dass der Sauerstoff-und Kohlendioxidtransport vollständig zuasmmenbricht. Meist verschlimmern sich die Symptome aber nur langsam, so dass keine akute Lebensgefahr besteht. Der Ivterus neonatorum verläuft ser unterschiedlich - je nachdem, wie alt das Fohlen bei Ausbruch der Krankheit ist. Bei unter 36 Stunden alten Fohlen verschlechtert sich der Gesundheitszustand meist so rapide, dass sie bald nicht einmal mehr stehen können. Sie leiden unter Atemnot, saugen nicht mehr und sterben kurz darauf. zwischen 36 und 96 Stunden alte Fohlen haben etwas bessere Überlebenschancen, hören aber ebenfalls bald auf zu saugen, werden immer schwächer und apathischer und liegen viel. Am mildesten verläuft die Krankheit ab dem vierten lebenstag. Erkrankte Fohlen ermüden rasch. Weil sie nicht genug Milch trinken, magern sie ab und ihr Körper trocknet aus.

Folgeerscheinungen
Bei fachgerechter Behandlung heilen die meisten Anämien - vorausgesetzt, die zugrundeliegende Krankheit ist noch nicht chronisch. Andernfalls leidet das Pferd auf Dauer unter schwacher Kondition und eingeschränkter Leistungsbereitschaft.

Behandlung
Weil jede starkte Blutung ein Notfall ist, muss die verletzte Ader, soweit möglich, sofort abgebunden werden. Oft gibt der Tierarzt zusätzlich ein blutstillendes Mittel. Hat das Pferd bereits lebensgefährlich viel Blut verloren, so muss dieses durch Elektrolytlösungen, Plasmaexpander und Bluttransfusionen ersetzt werden. Eine Bluttransfusion ist unumgänglich, wenn der Hämatokritwert, also der Anteil der roten Blutkörperchen am Blutvolumen, unter 15 Prozent liegt. Sie sichert fürs erste die Sauerstoffversorgung und regt den Organismus zur Produktion roter Blutkörperchen an. Die von außen zugeführten Erythrozyten werden aber nach circa drei Tagen abgebaut. Wenn der Hämatokritwerd dann immer noch unter 15 Prozent liegt, ist eine zweite Transfusion nötig. eine hämolytische Anämie erfordert dagegen nur dann Bluttransfusionen, wenn sie sehr rasch verläuft und mit Schocksymptomen wie beschleunigtem Puls, Blutdruckabfall, erhöhter Körpertemperatur und Schwitzen gekoppelt ist. Ansonsten kuriert der Tierarzt eine Anämie, indem er die Erkrankung behandelt, durch die sie ausgelöst wurde. Natriumhydrogencarbonat oder Natriumlaktat, das das Pferd mit dem Futter oder per injektion bekommt, regt seine Nieren dazu an, überschüssiges Hämoglobin auszuscheiden, das beim Zerfall der roten Blutkörperchen im Blutplasma freigesetzt wird. Weil dabei aber auch Eisen und andere wichtige Subtanzen verlorengehen, muss das Pferd über das futter ausreichend mit Eisen, Eiweiß und Vitaminen versorgt werden. Die Erythrozyten-Bildung kurbeln freilich weder Eisenpräparate noch die meisten Vitaminpräparate an. Das tun ausschließlich folsäurehaltige Futterpräparate. Man sollte sie aber, nach Rücksprache mit dem Tierarzt, ausschließlich bei Folsäuremangel-Anämien einsetzen. Diese kommen ab und zu bei Stallpferden vor, die kein frisches Gras fressen können.
Alternative BehandlungVerschiedene Homöopathika können bei einer Anämie die heilung unterstützen.

Tierheilpraktiker geben bei hämolytischen Anämien Lachesis, Crotalus und Bothrops lanceolatus, bei zu geringer Erythrozyten-Produktion Natrium chloratum. Bei heftigen, akuten Blutungen ist Erigeron canadensis das Mittel der Wahl, bei chronischem Blutverlust und Schwäche dagegen China officinalis. Arnica eignet sich bei Blutungsanämien, die durch Verletzungen ausgelöst wurden, Ferrum phosphorum bei Eisenmangel-Anämien, Phosphor wirkt erhöhter Blutungsneigung entgegen.

Behandlungsdauer
Je nach ursache ist die Behandlungsdauer bei einer Anämie sehr unterschiedlich. Eine akute Blutungsanämie ist oft schon nach wenigen Tagen überstanden, wenn die verlorene Blutmenge ersetzt wurde und der Hämatokritwert wieder normal ist. Dagegen dauert die Behandlung einer Infektionskrankheit wie zum Beispiel Druse mindestens zwei bis drei Wochen.

Vorbeugung
Wer sein Pferd regelmäßig entwurmt, schützt es vor chronischen Blutungsanämien. Eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen wie Kobalt, Kupfer und vor allem Eisen beugt Mangelanämien vor. Dazu genügt im Normalfall eine ausgewogene Fütterung ohne speziell Zusatzpräparate.

Quelle: http://www.pferd-im-web.com/pferde-wisse...4mie-blutarmut/

Zu große Sorgen würde ich mir jetzt noch nicht machen. Man wird halt die Ursache suche müssen, könnt ich mir vorstellen.

Gizmo Offline

Mooshofgrufti


Beiträge: 340

29.11.2009 16:14
#3 RE: extreme anämie Antworten

Irgendwann stand mal ein Artikel darüber im Cavallo (musst mal gucken, müsste noch auf der HP von Cavallo im Medizinkompendium stehen - falls man darauf online zugreifen kann, was ich grad nicht weiß...). Ich kann mich jetzt nicht mehr dran erinnern, ob das lebensgefährlich ist, könnte es mir von der Logik her aber irgendwie vorstellen...?????
Was sagt denn Dein Tierarzt, das müsste doch der beste Ansprechpartner für Deine Fragen und Sorgen sein!

Viele liebe Grüße und alles Gute
Gizmo

nadine Offline

Mooshoffan

Beiträge: 63

29.11.2009 21:38
#4 RE: extreme anämie Antworten

hallo,
ersteinmal danke.
mein eigentlicher ta war gar nicht draußen, da er seinen freien tag hatte. er arbeitet hier in der klinik und so ist immer jemand da, der trotzdem raus kommt.
ich werde ihn morgen nochmal anrufen, seine kollegin welche kam ist ganz und gar nicht mein ding, ich haltze sie nicht für kompetent, aber ein blutbild kann sie wohl lesen, nehme ich an.
ich mache mir schon so meine sorgen, er hat nun boxenruhe, bekommt 3 mal täglich 2 große kellen hafer und abends nochmal müsli und mash und möhren etc und nimmt immer weiter ab. er konnte heute nicht mals 5 min schritt gehen. mehr sollte ich ohnehin nicht mit ihm laufen, weil es zu anstrengend sei, aber er schafft keine 5 min. er geht sonst 3 drssurprüfungen hintereinander und ist taufrisch.
das problem ist ja auch dass er mir vor 3 tagen 2 mal zusammengebrochen ist. ich mache mir da nun schon meine gedanken. danach kam direkt auch der ta. hatte es vorher nicht als ganz so dramatscih eingeschätzt, dachte er sei müde und etwas dünner durch den fellwechsel oder ähnlcihes.
ich muss morgen doch nich einmak meinen ta fragen ob er vielleicht doch einen bandwurm haben kann. irgendwoher muss es ja kommen, er hat keine wunden, ist eben nur ein serh nervöses pferd, ggf doch ein magengeschwür also.
miorgend weis ich mehr, hoffentlich wird es positiv

Sandra (Nino) Offline

Mooshofgrufti

Beiträge: 224

30.11.2009 21:54
#5 RE: extreme anämie Antworten

Hallo,

von Hafer, Müsli und Mash nimmt ein Pferd eigentlich eher weniger zu.

Hast Du es schon mal mit Heucobs, Öl oder Rübenschnitzel probiert?
Sind eigentlich die typischen "Dickmacher".

Habt Ihr schon mal Kot untersucht zwecks Würmer?

Alles Gute soweit.

VG
Sandra

Mooshof Offline

Administrator


Beiträge: 789

01.12.2009 06:32
#6 RE: extreme anämie Antworten

Hat man das Pferd denn schon auf die Equine infektiöse Anämie untersucht. Letztes Jahr gab es ja wieder einige Fälle insbesondere in Thüringen und Sachsen.

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C31809067_L20.pdf

Gruß Thomas

Ernährungsberatung für Pferde
http://www.natural-horse-care.com
"Zu wissen was man füttert, hat sich bewährt."

nadine Offline

Mooshoffan

Beiträge: 63

01.12.2009 21:38
#7 RE: extreme anämie Antworten

hallo,
mein ta sagte mir immer bei meiner übergewichtigen stute, ich soll den hafer weg lassen, da es fett macht aber heu genauso wie vorher weiter füttern. ich weis auch nicht, ob nun heu oder kraftfutter dick macht, da sagt jeder was anderes und beide ausführungen scheinen einleuchtend.
mein wallach bekommt noch schwarzkümmelgranulat. heucobs und rübenschnitzel frisst er nicht, das rührt er gar nicht an. in der regel frisst er nichts was matschig ist, ich habe auch nur eine mash sorte die er mag. er bekommt wie gesagt 3 mal am tag 2 große kellen hafer, 2 mal am tag eine riesen portion heu, abends von mir noch einen eimer müsli, 100g schwarzkümmelölgranulat, reformin, und vitamin e.
dioese equine infektiöse anämie betrifft glaube ich nur weidepferde wenn ich es richtig in erinnerung habe und da nun nichts verwechsle. er ist im grunde kein weidepferd, er stand im sommer ca 2 std auf der wiese, jetzt wo es kühler wurde gar nicht mehr, sondern nur noch paddock. ich glaube diese krankheit bricht zum herbst hin aus, da vermutet wird dass die pflanzen gifte bilden, welche die pferde mit aufnehmen. er war allerdings nicht mehr auf der wiese.
ich bin schon am überlegen ob es ggf eine vergiftung ist. bei uns am stall giubt es brunnenwasser und kein leitungswasser. allerdings trinkt er das nun schon seit über einem jahr, da hätte er denke ich früher reagieren müssen.
der kot ist untersucht worden, doppelt und dreifach. da ist nichts zu finden. ich habe nun nochmal gegen bandwürmer entwurmt, wenn das nicht holft geht er nächste woche in die klinik. er hat nun auch medis wegen dem eisenmangel. er hatte sie gestern das erste mal genommen, heute war er schon ziemlich spinnig und flott unerwegs als ich ihn führte. vielleicht ist es nur das medikament, vielleicht wirkt aber auch die wurmkur und es waren nur tausend bandwürmer, was der ta eigentlich für sehr sehr unwahrscheinlich hält. es deutet alles auf einen tumor hin allerdings sei er dafür noch zu jung. er kann sich eher vorstellen dass er ein riesen magengeschwür hat welches langsam vor sich hin blutet , auch nicht viel besser :-(
jetzt hei´ßt es für mich erstmal abwarten, ich kann die kommendsen nächste wohl nicht schlafen.
lg nadne

Sandra (Nino) Offline

Mooshofgrufti

Beiträge: 224

01.12.2009 22:07
#8 RE: extreme anämie Antworten

aber - es gibt ja nicht nur Bandwürmer, sondern noch einige mehr.

Soweit ich gelesen hatte, war Wurmbefall die häufigste Ursache für
eine Anämie.

So abwägig finde ich das auch nicht, da mein Hafi es schon mal geschafft
hat, trotz 4mal Wurmkur im Jahr total verwurmt zu sein. Aufschluß darüber
bringt aber wie schon gesagt - nur die Kotprobe.

Heucobs lassen sich auch trocken verfüttern, sofern ein Pferd nicht zu
Schlundverstopfungen neigt. Meiner mag die auch nicht eingeweicht.

Oder einfach viel viel Heu geben... Cobs sind aber glaube ich gehaltvoller...

Sandra (Nino) Offline

Mooshofgrufti

Beiträge: 224

01.12.2009 22:23
#9 RE: extreme anämie Antworten

sorry, dass Ihr schon Kotproben genommen hattet habe überlesen... würde aber in ein paar Wochen ggf. nochmal eine nehmen lassen, da sich nicht alle Wurmstadien im Kot nachweisen lassen.

Bei der infektiösen Anämie muß das Pferd nicht auf der Koppel stehen. Ein Bremsen-
stich auf dem Paddock reicht auch, da diese durch Insektenstiche übertragen wird.

Ein Magengeschwür wäre m. W. behandelbar, ist allerdings ziemlich teuer.

Gizmo Offline

Mooshofgrufti


Beiträge: 340

02.12.2009 10:23
#10 RE: extreme anämie Antworten

Also meine beiden werden definitiv auch von Heu dick...

Aus eigener Erfahrung würde ich Dir wirklich den Weg in die Klinik empfehlen. Ich weiß ja nicht, wie lange Ihr da jetzt schon dran "rumdoktert", aber ich hab bei meinem QH zu lange auf meinen TA gehört und als er dann in die Klinik ging, war schon alles zu spät. Die Rechnung war recht heftig, aber wenn ich gleich in die Klinik gefahren wäre, wären zumindest die zusätzlichen und auch recht hohen TA-Rechnungen weggefallen, vor allem aber würde mein Pferdchen heute noch leben...

Wünsche Euch alles Gute!!!
LG Gizmo

nadine Offline

Mooshoffan

Beiträge: 63

04.12.2009 22:11
#11 RE: extreme anämie Antworten

hallo,
danke nochmals.
also würmer hat er def nicht. ich habe dieses jahr glaube ich 7 mal entwurmt und er hat weder was im kot noch hat er die typischen anzeichen. sobald er würmer hat, hat er extrem kotwasser und das wirklich immer ohne ausnahme. da ist momentan gar nichts und da man im kot nichts feststellen kann gehe ich davon aus dass er keine würmer hat.
also ich hatte nun montag doch noch einmal gegen bandwürmer was gegeben. er hat nun etwas zugenommen, allerdings hält er es immernoch nicht aus auch nur 20min schritt zu gehen. daher denke ich waren bandwürmer auch nicht das problem.
ich werde montag in der klinik anrufen und einen termin ausmachen wenn es ihm bis dahin nicht viel besser geht. er gheht zu meinem ta in die klinik. er sagte ohnehin dass er davon ausgeht dass ich nächste woche komme. die wurmkur war nun noch einmal der letzte versuch. mein ta sagt im grunde relativ schnell ich soll vorbei kommen, was das angeht ist er schon sehr fair. was die rechnungen angeht ist er auch ganz fair. maches steht nicht auf der rechnung mit drauf und ich ich kriege nur quartalsweise abrechnungen bzw werde ich es mir diesmal aussuchen dürfen ob icjh erst im sommer die rechnung bekommen möchte, ist ja weihnachten...
ich kann mir gut vorstellen dass es teuer wird wenn er ein magengeschwür etc hat, aber das ist er mir wert. ich bin nur gespannt ob er danach umziehen muss weil er eine längere pause in ruhe braucht. das muss ich dann nochmal mit dem ta abklären, wäre ja schade. andererseits wäre es das beste wenn er danach wieder zurück kommt denn ohne seine stute kann er ja auch nicht wirklich.
lg nadine

Gizmo Offline

Mooshofgrufti


Beiträge: 340

05.12.2009 01:14
#12 RE: extreme anämie Antworten

Ich wünsche Euch auf jeden Fall alles Gute - halt uns auf dem Laufenden!!!

Liebe Grüße
Gizmo

nadine Offline

Mooshoffan

Beiträge: 63

09.12.2009 22:04
#13 RE: extreme anämie Antworten

hallo,
der kleine mann ist seit gestern in der klinik.
mal sehen was es ergibt, morgen nachmittag bekomme ich die ersten ergebnisse. der ta vermutet ein magengeschwür. der chef ist gestern morgen nochmal persönlich zum stall gekommen um sich mein pferd anzusehen, fasste aber auch nur den entschluss dass er besser in die klinik kommt.
ich glaube nun hasst mich der kleine mann. meine stute trauert auch ordemtlich weil er weg ist und hat den futterstreik eingeläutet. vielleicht sollte ich mir auch um sie sorgen machen, denn wenn sie eins immer tut, dann fressen... zur feier des tages hat sie sich auch noch los gerissen und ist richtig blöd umgeknickt, hat nun ein dickes bein und lahmt. vielleicht soll ich sie auch gleich in die klinik bringen...
lg nadine

Gizmo Offline

Mooshofgrufti


Beiträge: 340

10.12.2009 23:47
#14 RE: extreme anämie Antworten

Hallo,
da wünsch ich Dir und Deinen beiden Pferden alles, alles Gute und dass sie bald wieder gesund nebeneinander stehen und fressen können!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße
Gizmo

Amadeus Offline

Mooshofgrufti

Beiträge: 132

11.12.2009 19:07
#15 RE: extreme anämie Antworten

Ich drück euch die Daumen!!!!!
L.G. Amadeus

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