Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


zur Homepage





Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 3.469 mal aufgerufen
 Lahmheiten, Hufprobleme, Muskel und Sehnen
Tanja ( Gast )
Beiträge:

04.08.2004 19:12
Hufgelenksentzündung antworten

Hallo an alle!
Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben.Und zwar geht es um das Pferd von meiner Freundin.Es ist eine 17 Jährige Quarterhorse Stute.Bei ihr wurde letzte Woche am Freitag eine Hufgelenksentzündung festgestellt.Der Tierarzt möchte sie jetzt mit Hyoloronsäure( ich hoffe richtig geschrieben)behandeln. Dann soll sie noch einen Orthophädischen Beschlag bekommen und Boxenruhe.So in einer Woche kann sie mit 10 min Schritt führen anfangen.Nun meine Frage, hat von euch damit Erfahrung, weiß jemand was man noch unterstüzend machen kann? Wie sieht es mit dem heilungsverlauf aus, kann sie irgendwann wieder voll belastet werden? Ich weiß fragen über Fragen, aber vielleicht kann jemand über seine Erfahrungen berichten.Ich danke euch.
Gruß Tanja

Mooshof Offline

Administrator


Beiträge: 789

05.08.2004 06:22
#2 RE:Hufgelenksentzündung antworten

Hallo Tanja

Ob Sie nach der Behandlung wieder völlig normal Belastbar sein wird ist fraglich - es kommt darauf an was die Ursache der Hufgelenksentzündung ist. Sind es die ersten athritischen Anzeichen, kann es natürlich sein, dass es immer wieder kommt bzw. chronisch bleibt. Ein Quarter mit 17 Jahren wird auch hier erste Anzeichen zeigen dürfen. Drei Wirkstoffe (Glukosamin, Teufelskralle und MSM-Schwefel bzw. organischer Schwefel) fallen mir ein, die einen weiteren Abbau verhindern können und den akuten Zustand lindern. Ein gutes Produkt mit der Garantie, das ca. 6 bis 9 mg täglich Gukosamin zugefüttert wird ist nicht ganz billig. Teufelskralle als Entzündungshemmer und Schmerzmittel ist meist in diesen Produkten dabei und kann zus. als Flüssigkeitsprodukt dazugegeben werden. MSM-Schwefel ist ein organischer Schwefel, der als Ursubstanz in Deutschland schwer erhältlich ist - in Amerika aber sehr erfolgreich eingesetzt wird (Ist z.B. in NHC Mineral Plus enthalten)

Daher meine Empfehlung: ca. 2 bis 3 Monate "glykan" von Equipur und zus. 1 Flasche Devils Claw (flüssig) von Dodson & Horrell bis akute Entzündung zurückgegangen ist. Umstellung auf hochwertiges Mineralfutter z.B. NHC Mineral Plus.
Absolute Boxenruhe ist fraglich. Sicher sollte sie im aktuten Entzündungsstadium nicht viel laufen. Dennoch ist für die Genesung auch das allgemeine Wohlempfinden des Pferdes wichtig. Ein kleiner Paddock wo sich das Pferd soviel bewegen kann wie es ihr gut tut - wäre meines Erachtens besser. Ob das Pferd einen orthop. Hufbeschlag braucht hängt davon ab, ob das Krankheitsbild chronisch ist - evtl. ist er für kurze Zeit sinnvoll. Aber hier bleibt auch die Fachkompetenz Deines Tierarztes gefragt - denn er kennt Dein Pferd und daher musst Du entscheiden inwieweit Du seiner Diagnose und Behandlungsmethode vertraust. Ansonsten hole Dir eine Alternative Auskunft bei einem weiteren Tierarzt, Heilpraktiker und/oder Hufpfleger ein.

Viele Erfolg und alles Gute
Thomas
Mooshof
Wer glaubt gut zu sein - hört auf besser zu werden

Tanja ( Gast )
Beiträge:

05.08.2004 13:42
#3 RE:Hufgelenksentzündung antworten

Hallo Thomas!
Danke das du dich so schnell gemeldet hast. Ich werde das alles meiner Freundin weitergeben.Kann es auch sein, das die Entzündung davon kommt, das der Huf an dem die Stute das hat, eine komische Stellung hat im gegensatz zu den anderen.Der Huf ist sehr flach und ist viel breiter wie alle anderen.Wäe es da dann angebracht, einen orthopädischen beschlag zu machen.Sorry das ich jetzt dochnochmal fragen muß. Dankeschön!
Gruß Tanja

andrea und christian ( Gast )
Beiträge:

05.08.2004 15:29
#4 RE:Hufgelenksentzündung antworten

Hallo Tanja,

Ein WB Wallach bei uns im Stall hat diese Behandlung auch schon hinter sich. Der war damals 15 Jahre alt und schon stark vorbelastet, da er früher sehr viele Springturniere absolvierte.
Diese Behandlung ist recht schnell und tut dem Pferd gar nicht weh, das langwierige daran ist der weitere Aufbauplan.
Der Wallach ist mittlerweile wieder ganz normal belastbar, hat klarste Sehnen und Gelenke und hupft auf der Koppel herum wie am ersten Tag.
Die Besitzerin des Pferdes hat unterstützend Schüsslersalze gegeben. Wenn es Dich interessiert, frage ich gerne für Dich nach.

Kopf hoch an Deine Freundin,
Das wird schon wieder :o)

Lg aus Österreich,
Andrea

 Sprung  

> Bilder hochladen,hier!!<